Robert Lein über die Welt, die uns umgibt...
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Der Baum

 

Im Frühjahr steht er scheinbar neu,
am alten Platz im Schrebergarten.
Zarte Blüten duften so lieblich, erfreuen die Herzen.
Vergessen, die winterlichen Schmerzen,
es lohnt das Warten.

Im Sommer spenden seine Äste,
dem Wandersmann ein Schattenreich.
Süße Früchte erfrischen sie, unsere Gedanken.
Umgangen, die anfänglichen Schranken,
die Seele wird weich.

Im Herbst verfärbt sich sein Gemüt,
wirkt schadenfroh im Grau der Welt.
Bunte Blätter schweben zu Füßen, bescheren die Wende.
Verstanden, den einen Sinn vom Ende,
doch ein Abschied missfällt.

Im Winter steht er wieder kahl,
im Schrebergarten still und blind.
Braune Rinde schützt den Kern, hilft ihm zu verweilen.
Gefühlt, dass wir ein Schicksal teilen,
weil uns're Wege irden sind.

 

Copyright © 2006 Robert Lein

15.11.06 00:11
 


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