Robert Lein über die Welt, die uns umgibt...
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Der Pfad

 

Der Weg ist unter meinen Füßen,
bedeckt vom Nebel aus der Ferne.
Das graue Himmelszelt will grüßen,
bestärkt durch unsichtbare Sterne.
Vor mir die Ewigkeit versteckt,
des Himmel's Gruß noch nicht entdeckt.

Am Rande auf dem brachen Feld,
steht still die Schwärze in den Bäumen.
Zeigt mir die Schönheit dieser Welt,
doch will ich nur vom Feuer träumen.
Die eisige Vollkommenheit,
lässt mich nicht fliehen vor der Zeit.

Rauer Wind drängt mich zum Spüren,
wie zerbrechlich ich doch bin.
Verschließe meines Geistes Türen,
doch ist sein Atem schneller drin.
Der letzte Vogel schwebt daher,
sein freier Flügelschlag geht schwer.

Nun kommt er durch das Wolkenband,
der Mond, hervor voll Zuversicht.
Erhellt den Weg aus seinem Stand,
mir, leuchtend stark, mit Sonnenlicht.
Dunkelheit in meinem Herz,
blickt starr und furchtsam himmelwärts.

Kälte dringt durch alle Poren,
bis zum Grunde meiner Mitte.
Hat sich in mir neu geboren,
läuft die alten, kühlen Schritte.
Gewöhnen ist die Bahn des Lebens,
den Meilenstein such' ich vergebens.

Sichtbar jetzt des Weges Ende,
mein Gruß gilt still dem Mond allein.
Rot gefärbt sind meine Hände,
doch, ich wärme sie daheim.
Der Felsenblock hat sich befreit,
und öffnet mir die neue Zeit.

 

Copyright © 2005 Robert Lein

15.11.06 22:04
 


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